Zeitungsartikel zur Nominierung als CDU-Landtagskandidaten

BAZ (Badische Anzeigen-Zeitung), 26/27.06.2020

Zeitungsartikel zur Nominierungsveranstaltung des CDU-Landtagskandidaten

Schwetzinger/Hockenheimer Zeitung, 19.06.2020

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Sturmlauf aufs Direktmandat
Landtagswahl 2021 33-jähriger Neulußheimer geht für die CDU ins Rennen im Wahlkreis Schwetzingen / Sarina Kolb Ersatzbewerberin

19. Juni 2020 Autor: Matthias Mühleisen (mm)
Bild: Lenhardt

„Sturm wählen bedeutet: mit Rückenwind in die Zukunft“ – mit diesen Worten schloss Andreas Sturm am Donnerstagabend seine Vorstellung als Landtagskandidat der CDU für den Wahlkreis 40 (Schwetzingen), und 36 der 71 Delegierten bei der Wahlkreisvertreterversammlung in der Stadthalle wählten den 33-jährigen Neulußheimer im ersten Wahlgang. Er sieht gute Chancen, den Wahlkreis zurückzugewinnen.

Der Studienrat, der seit zehn Jahren die Union in seiner Heimatgemeinde führt und ein Jahr länger im Gemeinderat vertritt, holte exakt das für die absolute Mehrheit erforderliche Votum und setzte sich gegen Sarina Kolb (24 Stimmen, Schwetzingen) und Alexander Mitsch (elf, Plankstadt) durch. Die 27-jährige Kolb wurde mit 66 Stimmen zur Ersatzbewerberin gewählt. Die Kandidatenkür war Corona-bedingt um drei Monate verschoben worden.

Sturm hatte vier Schwerpunkte ausgewählt, bei denen es gelte, die Krise als Chance und Sprungbrett zu nutzen: Impulse für eine starke Wirtschaftspolitik, Eckpfeiler einer klugen Energiepolitik, neue Wege für Verkehr und Infrastruktur sowie Bildung und Digitalisierung gestalten. Die Union habe mit ihren Koalitionspartnern in Bund und Land gegen eine „offensichtliche Wirtschaftsfeindlichkeit“ ankämpfen.


Status einer Volkspartei erkämpfen

Eine vernünftige, kluge und innovative Energiepolitik müsse synthetische Kraftstoffe, Wasserstoffantriebe und noch leistungsfähigere Photovoltaik fördern, dann werde Deutschland der Zukunftsmarkt für Energietechnologie. Als Indiz, wie dringend eine Infrastrukturoffensive und Bürokratieabbau genötigt werden, nannte Andreas Sturm die Salierbrücke, deren Sanierung pro Monat um ganze 7,63 Meter vorankomme. Im selben Zeitraum von 40 Monaten habe die Türkei einen Flughafen für 90 Millionen Passagiere erstellt.

In Sachen Digitalisierung sei die Bundesrepublik nicht konkurrenzfähig. Dafür habe es an politischem Willen gefehlt. Die rot-grüne „Bildungsideologie“ habe zu einem Abrutschen des Landes in Bildungsrankings geführt. Die CDU müsse sich den Status einer Volkspartei wieder erkämpfen, indem sie die Menschen langfristig für ihre Ideen zu begeistern.

Sarina Kolb hob auf ihre Verwurzelung in der Kommunalpolitik ab. Es gelte, die Handlungsfähigkeit der Kommunen zu erhalten. Die digitale Infrastruktur müsse ebenso verbessert werden wie die Schulung der Lehrkräfte. Realschulen und berufliche Schulen müssten gestärkt werden. Ein guter Rechtsstaat brauche Personalressourcen in Justiz und Polizei, aber auch Rückendeckung für die Kräfte, sagte die Absolventin der Hochschule für Rechtspflege.

Nach früher Übernahme von Verantwortung in der Jungen Union, im Ortsverband Schwetzingen sowie bei der Frauen Union sei sie bereit für den nächsten Schritt. Die CDU müsse die Stammwählerschaft bedienen, aber „wir müssen endlich die junge Generation mitnehmen“, forderte Kolb.

Die von ihm geführte Werteunion spielte in den Ausführungen von Alexander Mitsch (52) keine Rolle. Der Diplom-Kaufmann nannte die Wirtschaftskompetenz als entscheidendes Thema für den Wahlausgang. Es gelte, Unternehmen richtig zu unterstützen und weitere Verunsicherung zu vermeiden. Viele Linke machten sich hauptsächlich Gedanken darüber, wie sie das Geld ausgeben könnten, das andere erarbeitet haben. Technologiefeindlichkeit führe nicht zu mehr Umweltschutz, sagte Mitsch in Richtung Grüne.

Kreisvorsitzender Karl Klein dankte allen drei Bewerbern für ihre Einsatzbereitschaft.
© Hockenheimer Tageszeitung, Freitag, 19.06.2020

Zeitungsartikel zur Nominierungsveranstaltung des CDU-Landtagskandidaten

Rhein-Neckar-Zeitung, 20.06.2020

Andreas Sturm aus Neulußheim tritt für die CDU bei der Landtagswahl 2021 an - Sarina Kolb geht als Ersatzkandidatin ins Rennen

Von Volker Widdrat

Hockenheim. Der 33-jährige Andreas Sturm geht bei der Landtagswahl im März 2021 für die CDU im Wahlkreis Schwetzingen ins Rennen. Die 71 Delegierten des CDU-Kreisverbands Rhein-Neckar gaben dem Neulußheimer Ortsverbandsvorsitzenden und Gemeinderat am Donnerstagabend in der Stadthalle Hockenheim insgesamt 36 Stimmen.

Sturm setzte sich damit im ersten Wahlgang gegen die Schwetzinger Stadtverbandsvorsitzende und Fraktionschefin im Gemeinderat, Sarina Kolb, durch. Sie erhielt von der Wahlkreisvertreterversammlung 24 Stimmen. Der Bundesvorsitzende der Werteunion, Alexander Mitsch aus Plankstadt, war der dritte Bewerber für die Kandidatur im Landtagswahlkreis. Er erhielt insgesamt elf Stimmen. Die 27-jährige Sarina Kolb wurde anschließend mit 66 Stimmen zur Ersatzbewerberin bestimmt.

Als Versammlungsleiter fungierte der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Wiesloch, Karl Klein. Wegen der Corona-Pandemie war die Kandidatenkür um drei Monate verschoben worden. Es sei wichtig, die Demokratie in Krisenzeiten zu stärken, betonte er. Klein selbst tritt bei der nächsten Landtagswahl im März 2021 nicht mehr an.

"Sturm wählen bedeutet mit Rückenwind in die Zukunft", sagte Andreas Sturm am Ende seiner Präsentation. Der 33-Jährige arbeitet als Studienrat an der Albertus-Magnus-Schule in Viernheim und ist derzeit in die hessische Bildungsverwaltung abgeordnet. Für seine Präsentation hatte er vier Themen ausgewählt: Eine stärkere Wirtschaftspolitik, eine kluge Energiepolitik, eine neue Verkehrspolitik sowie eine konkurrenzfähige Bildung und Digitalisierung.

Die CDU müsse in Bund und Land gegen eine zunehmende "Wirtschaftsfeindlichkeit" ankämpfen, so Sturm. Er forderte "klare Zukunftsperspektiven" für Unternehmen. "Technologie ist dabei die Lösung, mit verlässlichen und sauberen Energien", so der 33-Jährige. Zudem plädierte er für einen kompromisslosen Bürokratieabbau. Die Sanierung der Salierbrücke beispielsweise komme pro Monat nur um 7,63 Meter voran. Im Zeitraum von 40 Monaten habe die Türkei aber einen ganzen Flughafen für 90 Millionen Passagiere gebaut.

Sturm schimpfte über "Fehlentwicklungen" der einst grün-roten Bildungspolitik: "Dadurch wird eine ganze Generation von Schülern an die Wand gefahren." Nur mit der Union sei diese Krise zu meistern. "Wir müssen uns wieder den Status einer Volkspartei erkämpfen", betonte der frisch gebackene Landtagskandidat. Seinen Parteikollegen versprach er einen engagierten Wahlkampf. Er sehe gute Chancen, das Mandat zurückzuholen.

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