Zeitungsbericht zu den Antrittsbesuchen bei den Bürgermeistern im Wahlkreis

Besuch bei dem Schwetzinger Oberbürgermeister Dr. Rene Pöltl

Schwetzinger/Hockenheimer Zeitung, 10.07.2020

CDU: Landtagskandidat Andreas Sturm auf Vorstellungstour im Rathaus / Lob für digitale Vollausstattung der hiesigen Schulen

Attraktivere Preise im Nahverkehr

„Zweifellos führt an der digitalen Vollausstattung unserer Schwetzinger Schulen kein Weg vorbei“, antwortet Oberbürgermeister Dr. Rene Pöltl dem CDU-Landtagskandidaten Andreas Sturm aus Neulußheim auf dessen Lob, dass im Neubau der Schimper-Schule Landesmittel in Höhe von 350 000 Euro für die medientechnische Ausstattung für digitales Lernen genutzt wurden.

Das Thema Bildungspolitik war das beherrschende Thema des Antrittsbesuchs von Andreas Sturm, der neben dem Schuldienst in der hessischen Landesverwaltung tätig ist und von dem Bildungsfachmann Markus Bürger, Schwetzinger CDU-Stadtrat und Studiendirektor an der Ehrhart-Schott-Schule begleitet wurde. Sturm würdigte, dass die digitale Vollausstattung Lehr- und Lernender für Kommunen finanziellen Aufwand ebenso wie Mut erfordere und einen wichtigen Entwicklungsschritt einleite, heißt es in einer Pressemitteilung des CDU-Landtagskandidaten. Im Hinblick auf die ständigen schulpolitischen Veränderungen wünscht sich Oberbürgermeister Dr. Pöltl einen parteiübergreifenden Bildungskonsens, damit sich das emotionsgeladene Thema „Schulpolitik“ beruhigt und man auf das Wesentliche konzentrieren könne. Auch Sturm sieht in einem parteiübergreifenden Konsens Chancen, die individuelle Förderung am Wohl der Kinder und nicht an politischen Ideologien auszurichten. So lautet sein Wahlspruch: „Gerechtigkeit statt Gleichheit in der Bildung“.

Die beiden sprachen zudem über lebendige Stadtentwicklung und Schwetzingen als Landwirtschaftsstandort. Für Sturm ist Schwetzingen mit dem Pfaudler-Areal, dem Umbau der Karlsruher Straße oder der Sanierung des Rothacker’schen Hauses ein gelungenes Beispiel für eine nachhaltige innerstädtische Entwicklung.

Die Situation der Landwirte im Wahlkreis macht dem CDU-Landtagskandidaten allerdings Sorgen: „Niemand möchte aufgrund des Umweltschutzes Erdbeeren aus Spanien, dann müssen wir aber auch die lokale Landwirtschaft unterstützen.“ Die Schwetzinger Wiesen zeigen dies, so Sturm, nur ein Viertel sei landwirtschaftlich bewirtschaftet und genau das ist existenziell wichtig für die Bauern vor Ort. Oberbürgermeister Dr. Pöltl stimmte zu, denn die Landwirtschaft sei eng mit der Stadt verknüpft und verleihe der Spargelstadt ihre Identität.


Bevölkerung muss es wollen

Zum Thema „Mobilität“ tauschten sich Sturm und Dr. Pöltl unter dem Motto „Innovation statt Verbote“ aus. Im Hinblick auf Nachhaltigkeit wurden Themen wie Elektromobilität, Ladesäulen und Wasserstoffantriebe besprochen: Der Rhein-Neckar-Kreis ist speziell im Wasserstoff deutschlandweit Vorreiter. Sturm, der seit elf Jahren in Neulußheim als Gemeinderat aktiv ist, stimmte OB Pöltl zu, dass jede große Maßnahme die Akzeptanz der Bevölkerung vor-aussetzt, weshalb man sich vor Ort um Kompromisse und Konsense bemühen müsse.

Sturm bemerkte aber auch, dass es nicht sein könne, dass von einzelnen Bahnhöfen im Wahlkreis ein Einzelticket nach Mannheim so viel koste wie ein Tagesticket in einer Großstadt. Hier müsse die Preisstruktur des öffentlichen Nahverkehrs attraktiver werden.

Andreas Sturm dankte Oberbürgermeister Dr. Pöltl für den Gedankenaustausch. Andere Themen wie die Digitalisierung wurden durch die Corona-Krise beschleunigt. Die Landespolitik muss nun die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen, damit die digitale Entwicklung in Schulen und städtischen Einrichtungen wie dem Rathaus ihre Potenziale umsetzen kann, heißt es abschließend in der Pressemitteilung des Christdemokraten.

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Rezension von Hans Martin Esser, TabulaRasa Magazin 06.11.2019

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