Andreas Sturm MdL

Kurt-Waibel-Schule erlebt Demokratie und Erinnerungskultur

Von der Ausstellung zu Andreas Sturm MdL in den Landtag

Nachdem die Teilnahme am offiziellen Besuchsprogramm des Landtags von Baden-Württemberg in diesem Jahr nicht möglich gewesen war, lud der CDU-Landtagsabgeordnete Andreas Sturm die achte Klasse der Kurt-Waibel-Schule Schwetzingen kurzerhand persönlich nach Stuttgart ein.

8. Klasse der Kurt-Waibel-Schule Schwetzingen bei Andreas Sturm MdL im Landtag. (Foto: Gerlach)8. Klasse der Kurt-Waibel-Schule Schwetzingen bei Andreas Sturm MdL im Landtag. (Foto: Gerlach)

Für die Schülerinnen und Schüler bot sich so die Gelegenheit, Landespolitik unmittelbar vor Ort zu erleben und einen Blick hinter die Kulissen des Parlaments zu werfen.

Der Besuch knüpfte an eine Begegnung zwei Wochen zuvor an. Damals hatte Andreas Sturm die Kurt-Waibel-Schule besucht, um die von den Jugendlichen gestaltete Ausstellung „Gegen das Vergessen“ zu besichtigen. Die Ausstellung setzte sich eindrucksvoll mit den Opfern der nationalsozialistischen Verfolgung auseinander und machte anhand persönlicher Schicksale die Bedeutung von Erinnerungskultur deutlich.

Passend dazu begann der Rundgang im Landtag mit einem Besuch des Gedenkbuchs für die politisch verfolgten Abgeordneten von 1933 bis 1945. Außerdem besichtigte die Klasse ein Originalstück der Berliner Mauer. Beide Erinnerungsorte verdeutlichten den Schülerinnen und Schülern eindrucksvoll, wie wertvoll Freiheit, Demokratie und der Rechtsstaat sind. Gemeinsam mit ihren Lehrkräften Anika Oltermann und Servet Basyil erhielten die Jugendlichen anschließend einen umfassenden Einblick in die Arbeit des Landesparlaments.

Andreas Sturm führte die Besuchergruppe unter anderem durch die Ausschusssäle, den Fraktionssaal und die Arbeitskreissitzungsräume der CDU-Landtagsfraktion und erklärte anschaulich, wie Gesetze entstehen, welche Aufgaben die Ausschüsse übernehmen und wie die parlamentarische Arbeit in Baden-Württemberg organisiert ist.

Auf der Dachterrasse des Hauses der Abgeordneten bot sich der Besuchergruppe aus Schwetzingen ein Blick über das Stuttgarter Regierungsviertel. Von dort aus erläuterte Sturm den Jugendlichen die Bedeutung der umliegenden politischen Institutionen sowie wichtige historische Gebäude und Gedenkstätten, bevor die Gruppe den Besuch im Plenarsaal fortsetzte. Dort nahmen die Schülerinnen und Schüler auf den Plätzen der Abgeordneten Platz und konnten sich vorstellen, wie politische Debatten und Entscheidungen im Landesparlament ablaufen. In einer abschließenden Fragerunde nutzten sie die Gelegenheit, mit Andreas Sturm über Politik, Demokratie und aktuelle Themen zu diskutieren.

Die Frage eines Schülers, ob Wählen tatsächlich etwas bewirken könne, beantwortete Sturm mit einem klaren Appell: „Ja, denn jede Stimme zählt. Viele Wahlen wurden in den vergangenen Jahren mit äußerst knappen Mehrheiten entschieden. Wer wählen geht, gestaltet die Zukunft unseres Landes aktiv mit.“ Für Andreas Sturm war der Besuch ein gelungenes Beispiel gelebter Demokratiebildung: „Demokratie lebt davon, dass junge Menschen verstehen, wie politische Entscheidungen entstehen, und erleben, dass ihre Stimme zählt. Deshalb ist es mir ein großes Anliegen, den Landtag als Ort der Demokratie unmittelbar erfahrbar zu machen.“